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Buchweizen

Buchweizen ist ein Knöterichgewächs und anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich bei Buchweizen nicht um eine Weizenart, es ist nicht mal ein ein Getreide. Buchweizen ist ein sogenanntes Pseudogetreide. Während Getreide Süßgräser sind, gehört der Buchweizen zu den Knöterichgewächsen. Er enthält kein Gluten und keinerlei Weizenlektine (diese Proteine sollen massive Gesundheitsprobleme verursachen). Buchweizen ist also generell eine tolle Alternative zu Getreide. Geschält ist er für Hunde nicht giftig und liefert hochwertiges Eiweiß und kann bei BARF durchaus als Nährstoffquelle hinzugegeben werden.

Für Hunde ist er aber vor allem deswegen ideal, weil er alle acht essentiellen Aminosäuren und Rutin (stärkt die Blutgefäße) enthält, reich an Magnesium und B-Vitaminen ist und eine tolle Quelle für hochwertiges, leicht verdauliches Eiweiß darstellt. Vitamin E und Spurenelemente wie Eisen und Kieselsäure runden das Nährstoffangebot dieses kleinen Körnchens ab.

Ungeschält sollte er allerdings nicht verfüttert werden, in der Schale befindet sich der Stoff Fagopyrin, der die Haut gegen Sonneneinstrahlung sensibilisiert und gerade bei Hunden mit weißem Fell zu Sonnenbrand führen kann. Der Buchweizen, den man im Tierbedarf bekommt, ist jedoch bereits geschält und kann bedenkenlos verarbeitet werden. Verarbeitet? Ja. Buchweizen sollte nicht roh verfüttert werden, weil dies zu Durchfall führen kann (Hunde können rohe Stärke nicht verdauen). Flocken oder Schrot des Buchweizens sollten mit ausreichend Wasser bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten gekocht werden. Wieviel Wasser genau ist "Geschmackssache", je nachdem, wie dickflüssig der Brei werden soll.