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Energiebedarf Hunde

Hunde haben einen Energiebedarf, der sich in Kalorien oder Joule widerspiegelt. Hundefutter haben einen physikalischen Brennwert, der sich aus den Nährstoffen ergibt. Diese Energie, auch Bruttoenergie steht dem Hund aber nicht vollständig zur Verfügung, da unverdaute Energie über Kot und Harn verloren geht. Zieht man diese verloren gehende Energie von der Bruttoenergie ab (ca. 15-30%), so erhält man die umsetzbare Energie.

Der Energiebedarf von Hunden ist der Erhaltungsbedarf. Das ist der Energiebedarf, den der Hund benötigt, um die Körpermasse konstant zu halten, der Hund soll also weder zunehmen noch abnehmen und befindet sich auch nicht im Wachstum, wo er einen generell höheren Energiebedarf hat.

Grundsätzlich ist der Energiebedarf von zwei Faktoren abhängig. Körpergröße und individuelle Unterschiede. Bei der Fütterungsempfehlung finden sich auf dem Etikett häufig Empfehlungen für einen normalgewichtigen Hund für einen 5kg Hund, 10kg und 20kg. Der Energiebedarf steigt aber nicht proportional zum Körpergewicht. Kleine Hunde benötigen je Kilo Körpermasse mehr Energie als große Hunde. Kleine Hunde haben, verglichen mit großen Hunden, eine relativ höhere Körperoberfläche.  Ein 7kg Hund besitzt beispielsweise eine Körperoberfläche von 0,39 qm. Ein 25kg Hund 0,91 qm. Obwohl der kleine Hund nur 28% der Körpermasse des großen Hundes wiegt, hat er 43% seiner Körperoberfläche. Um diesen Umstand zu berücksichtigen, wird der Energiebedarf auf die Stoffwechselmasse bezogen. Diese ergibt sich aus Körpermasse ^0,75.

Als zweiten Faktor, die individuellen Unterschiede, kommen z.B. Aktivität, Temperament, Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder Erkrankungen in Betracht.

Um Für einen normal aktiven Hund kann man als Grundlage 130 x Körpermasse^0,75 nehmen. Ein 15kg schwerer Hund hätte demnach also einen Energiebedarf 990 kcal am Tag.