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Fettbedarf bei Hunden

Körperfett bei Hunden

Fett ist für Hunde Energielieferant und Energiespeicher. Hunde weisen einen eher höheren Körperfettgehalt auf, was auf seinen Vorfahren, den Wolf, zurückzuführen sein dürfte. Wölfe hatten in Zeiten schwankenden Nahrungsangeboten eine höhere Überlebenschance, wenn er in Zeiten mit überschüssigen Nahrungsangebot Fettreserven bilden konnte. Das Fett wird unter der Hautschicht gespeichert und schützt den Hund vor Verletzungen oder Wärmeverlust.

 

Fett als Energiequelle

Grundsätzlich dienen zur Energiegewinnung Fette, Kohlenhydrate und Proteine. Fette haben dabei den höchsten Energiegehalt mit ca. 39 Kilojoule pro Gramm. Das ist mehr als doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate liefern (16-18 kj/g). Proteine haben einen Brennwert von ca. 23kj/g, übernehmen aber eigentlich eine andere Funktion für Hunde. Eine zu proteinreiche Ernährung kann sich zudem auch negativ auf die Gesundheit des Hundes auswirken, daher sollte bei einer BARF Fütterung nicht nur Fleisch im Napf vorhanden sein.

Im Gegensatz zu magerem Fleisch enthält durchwachsenes Fleisch mehr Fett, weniger Protein und ist energiereicher. Energiereiches Muskelfleisch bedeutet natürlich auch eine geringere Futtermenge. Wenn dein Hund eher mageres Fleisch wie Pferd, Hühnchen oder mageres Rindfleisch bekommt, die richtige Menge an Futter, aber dennoch ständig Hunger hat, dann könnte die Abwesenheit von Fett im Napf deines Hundes der Grund dafür sein. Statt für deinen Hund die Futtermenge zu erhöhen, könnte weniger Fleisch, dafür aber eine Portion Fett dafür sorgen, dass dein Hund satt wird. Der Fettgehalt im Muskelfleisch sollte idealerweise bei 15-25% liegen.

 

Erhöhter Energiebedarf bei Gebrauchshunden

Fett ist besonders wichtig für Gebrauchshunde. Jagdhunde oder Hütehunde, die täglich weite Distanzen im Trap oder Galopp zurücklegen oder Schlittenhunde, die höchste körperliche Leistungen bringen, benötigen Fett. Eine fettreiche Fütterung wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit aus. Wegen des höheren Brennwerts von Fett muss der Hund eine geringere Futtermenge aufnehmen und die Energie steht dem Hund sofort zur Verfügung. Die Futtermenge bei höherem Energiebedarf steigt bei Jagdhunden an, wenn sie weitere Strecken in Trab zurücklegen. Dieser Mehrbedarf kann z.B. durch energiereiches durchwachsenes Rindfleisch gedeckt werden.  

Fette können übrigens auch Einfluss auf die Darmflora haben. Fett kann die Fermentation im Darm reduzieren, was bei Hunden mit Blähungen die Gasbildung mindern kann.

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