A B C D E F G J K N R V W

Feuchtigkeit

Feuchtigkeit oder Rohwasser gibt den Feuchtigkeitsgehalt im Futter an. Sie ist Teil der Analytischen Bestandteile und wird ermittelt, indem das Futter bei 103 Grad C getrocknet wird, wobei das Wasser sowie alle flüchtigen Stoffe wie organische Säuren und/oder Aldehyde sich verflüchtigen. Zurück bleibt die Trockenmasse, die sich in organische Stoffe und anorganische Stoffe unterteilt. Die Differenz aus dem Ausgangsgewicht und der Trockenmasse gibt den prozentualen Feuchtigkeitsanteil wider. Durch weitere Laboranalyse wird am Anschluss die Trockenmasse aufgeteilt in Rohprotein, Rohfett, Rohasche und Rohfaser.

Bei BARF ist der Feuchtigkeitsanteil hoch, da Muskelfleisch einen hohen Wasseranteil aufweist und daher nicht ungewöhnlich ist. Bei Leckerli ist der Wert etwas interessanter. Ein Leckerli ist getrocknet, weist aber dennoch einen gewissen Grad an Feuchtigkeit auf. Je höher dieser Wert ist, desto kürzer ist auch die Haltbarkeit (z.B. Schimmel). Häufig findet man dann in der Zusammensetzung den Begriff „Mineralstoffe“. Hiermit ist nicht unbedingt etwas Gesundes gemeint sondern eher Glycerin, also ein Konservierungsmittel um diesen feuchten Trockenartikel haltbar zu machen. Glycerin hat dann noch ein paar weitere Eigenschaften, u.a. wird Glycerin auch als Süßungsmittel verwendet. Unsere Minis weisen beispielsweise nur einen Feuchtigkeitsanteil von ca. 5% auf und sind gefühlt ewig haltbar, wobei das Mindesthaltbarkeitsdatum quasi nur limitiert ist um die Rückstellproben nicht Jahrzehntelang aufheben zu müssen.