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Senioren barfen: So passt du die Ernährung an
Mit zunehmendem Alter verändern sich Energiebedarf, Verdauung und Kauleistung. BARF kann auch bei älteren Hunden funktionieren – allerdings nur, wenn die Ernährung gezielt angepasst wird.
Kurzantwort:
BARF für Senioren bedeutet meist:
etwas weniger Energie, gut verdauliche Komponenten,
Erhalt der Muskulatur – und Anpassungen an Zähne, Verdauung und Alltag.
Was sich im Alter tatsächlich verändert
Ältere Hunde verbrauchen in der Regel weniger Energie, bauen leichter Muskulatur ab und reagieren sensibler auf Fütterungsfehler.
- geringerer Energiebedarf bei oft gleichem Appetit
- nachlassende Muskelmasse trotz stabilem Gewicht
- häufig empfindlichere Verdauung
- Zahnprobleme oder fehlende Zähne
BARF für Senioren: Wichtige Anpassungen in der Praxis
1. Energie senken – nicht die Futterqualität
Im Seniorenalter ist der Energiebedarf häufig niedriger. Das Ziel ist jedoch nicht, einfach weniger zu füttern, sondern die Energie gezielt zu reduzieren, ohne die Nährstoffversorgung zu verschlechtern.
In der Praxis bedeutet das oft:
- eher mageres statt sehr fettes Muskelfleisch
- Fettanteil bewusst steuern statt pauschal reduzieren
- Gewicht und Körperform gemeinsam beurteilen
2. Muskulatur erhalten statt nur Gewicht halten
Ein häufiger Fehler ist, sich ausschließlich am Körpergewicht zu orientieren. Senioren können Muskulatur verlieren, obwohl das Gewicht gleich bleibt oder sogar steigt.
Achte deshalb auf:
- Spannung und Form der Muskulatur
- Bewegungsfreude und Belastbarkeit
- sichtbare Veränderungen an Rücken und Hinterhand
3. Verträglichkeit vor Abwechslung
Während junge Hunde häufig gut mit Sortenwechseln umgehen, profitieren Senioren meist von klaren, überschaubaren Rationen.
Viele ältere Hunde kommen besser zurecht mit:
- bewährten Fleischsorten
- moderaten Fettgehalten
- weniger häufigen Änderungen im Napf
4. Knochenfütterung kritisch prüfen
Im Alter lässt bei vielen Hunden die Magensäureproduktion nach. Gleichzeitig treten häufiger Zahnprobleme auf. Beides kann dazu führen, dass rohe Knochen schlechter vertragen werden.
Das bedeutet nicht, dass Calcium grundsätzlich wegfallen muss – aber die Form sollte angepasst werden.
- harte Knochen sind oft ungeeignet
- weiche oder gewolfte Knochen können besser verträglich sein
- bei deutlichen Problemen sind alternative Calciumquellen sinnvoll
5. Zahnsituation berücksichtigen
Viele Senioren haben fehlende oder empfindliche Zähne. In diesen Fällen ist klassisches Kauen oft nicht mehr möglich.
Hier bieten sich an:
- gewolfte Fleischkomponenten
- gewolfte Knochen oder Knochenersatz
- klein geschnittene, gut schluckbare Stücke
So bleibt BARF auch dann umsetzbar, wenn Kauen keine echte Option mehr ist.
Umstellung auf BARF im Seniorenalter
Hat dein Hund bisher Trocken- oder Nassfutter bekommen, sollte die Umstellung langsam erfolgen. Gerade im Alter gilt: Lieber vorsichtig als konsequent.
- schrittweise Einführung über mehrere Tage oder Wochen
- zunächst leicht verdauliche Komponenten wählen
- kleinere Portionen, ggf. aufgeteilt über den Tag
Treten anhaltende Probleme auf, sollte die Umstellung angepasst oder pausiert werden.
Wann fachliche Begleitung sinnvoll ist
Bei bekannten Erkrankungen, starkem Gewichtsverlust, Nieren- oder Stoffwechselproblemen reicht eine allgemeine Anpassung oft nicht aus.
In solchen Fällen sollte die Fütterung individuell begleitet werden.
Weiterlesen
Dieser Artikel dient als praxisnahe Orientierung für die BARF-Fütterung älterer Hunde im Alltag.